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Falkenstein



Die Baugeschichte der Pfarrkirche

Die katholische Marktkirche St. Sebastian (alte Haus-Nr. 1) ist in der Denkmalliste des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege aufgeführt als Saalbau mit abgewalmtem Satteldach und ehemaligem Chorflanktenturm, 17. Jh., mit dreischiffiger basilikaler Westerweiterung mit eingezogener Apsis, romanisierend, 1934, mit Ausstattung.


Sie wurde am südlichen Fuß des Burgbergs errichtet und prägt seit vielen Jahrhunderten das Ortsbild von Falkenstein. Im Kern ist die Kirche ein gotischer Bau mit ehemals östlich dreiseitig geschlossenem Chor. 

 

Folgende baugeschichtlichen Stationen durchlief
unsere Pfarrkirche:
14. oder 15. Jh. Anzunehmende Errichtung der Marktkirche
18. Jh. Barockisierung der Kirche
1824 Umbau des Turms in seine heutige Höhe und Form
ab 1853 Umgestaltung im neuromanischen Stil: Flachgedeckter einschiffiger
Bau
1934/35 Westerweiterung der Kirche mit einem dreischiffigen Querbau
mit Rundbogenarkaden, Einbau einer flachen Holzfelderdecke,
Errichtung einer Rundapsis mit Altar auf der Westseite
1935 Ausmalung der Apsis durch Guntram Lautenbacher, Rbg.
1957/58 Plattenverkleidung der Nordwand der Kirche
1963 Innenrenovierung mit Umgruppierung von Ausstattung
1970er Einbau von stark farbigen Glasfenstern nach Entwürfen von Prof.
Spreng
1979/83 Außen- und Dachrenovierung, Orgelinstandsetzung
1991/92 Umbau der Pfarrkirche außen und innen
2008 Außenrenovierung des Turms
2014 Außenrenovierung
2024 Innenrenovierung